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3rd-Party-CTI - Mehplatz CTI

Die klassische, und meist verbreitete, CTI Installation ist die Serverbasierte Installation. Bei dieser Art des Mehrplatz CTI stehen für die Benutzer jeweils eine TK-Anlage und ein Servercomputer zur Verfügung. Die Telefone am Arbeitsplatz sind hier nicht mit Computern des Arbeitsplatzes verbunden.


Die klassische Variante von 3rd Party CTI ist die, in welcher die Arbeitsplatz Computer mit dem Server und die Telefone mit der Telefonanlage verbunden sind. Im Hintergrund ist die Telefonanlage mit dem Server verbunden.

Die Verbindung TK-Anlage <-> Server kann mittels LAN, USB- oder Seriell-Kabel realisiert sein. Auf dem Server sind der sog. TSP installiert, über den die TK-Anlage und der Server miteinander kommunizieren. Weiter ist auf dem Server die CTI Server Anwendung installiert. Auf den Arbeitsplatz Computern wird der Client (LAN-TAPI) installiert, der seinerseits über das Netzwerk mit der CTI Server Anwendung kommuniziert.

Auf dem Server können neben der CTI Server Anwendung auch z. B. Telefonbücher und andere Datenbanken installiert sein, deren Daten (z. B. Anrufererkennung) über die CTI Server Anwendung an die CTI Clients auf den Arbeitsplatz Computern übermittelt.

Der große Vorteil dieser Installation sind z. B. die zentrale Administrierbarkeit der Mehrplatz CTI Installation und die Netzwerkweite Bereitstellung von Daten für die Anrufererkennung. Protokolle über den Telefonieverkehr können mitgeschnitten, Anrufe auch aufgezeichnet werden.

Ein weiterer Vorteil dieser Variante ist, dass im Hintergrund, z. B.  über die Vernetzung von Filialen, auch die CTI Server Anwendungen verknüpft werden können. Damit hat man die Möglichkeit, Standort übergreifend Präsenzinformationen der Mitarbeiter bereit zu stellen. So kann der Kollege in Stuttgart sehen, ob sein Kollege in München gerade telefoniert, abwesend ist oder sich in einer Besprechung befindet. Während der Kollege in München telefoniert kann der Kollege aus Stuttgart diesem eine Nachricht schreiben, die in München während des Telefonates auf dem Bildschirm angezeigt wird.



Eine weitere Variante von Mehrplatz-CTI (3rd Party CTI) ist die Verwendung von CTI Programmen auf den Arbeitsplatz Computern, die über das Netzwerk (IP) direkt mit einer Telefonanlage kommunizieren. Ein Server ist bei dieser Art der Installation (Peer-to-Peer Netzwerk) nicht notwendig.

Nachteilig ist hier jedoch, dass auf jedem Arbeitsplatz Computer ein TSP installiert und konfiguriert werden muss. Zusätzlich muss der CTI Client installiert und konfiguriert werden.

Sofern, wie im Bild links sichtbar, eine Verbindung zu einem PC (über Seriell- USB- oder ISDN-Kabel) hergestellt wird, handelt es sich eigentlich um eine "Serverbasierte" Installation, ohne die volle Funktionalität wie bei der rein Serverbasierten Installation zu erhalten. Diese Art der Installtion wird z. B. bei manchen TK-Anlagen von Agfeo notwendig.

Von Vorteil ist hier, dass man auch in kleinsten Netzwerken ohne Server über CTI (Wahl aus verschiedenen Programmen) telefonieren kann, die Anrufererkennung ist üblicherweise auch hier gegeben.

Nachteilig hier ist der erhöhte Installationaufwand und die fehlende Möglichkeit der zentralen Administration. Die Bereitstellung von Präsenzinformationen ist, wenn überhaupt, nur lokal möglich.