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IT Sicherheitscheck - Sie sind uns wichtig!

Ausland SPAM abwehren

Den bekannten SPAM aus dem Ausland für Potenzmittel (z. B. Viagra), die ach so nützlichen "Swiss-Apotheken" oder z. B. für die Online-Casinos kann man eigentlich nur mit entsprechend eingestellten Mail-Filtern und lokal installierten Anti-SPAM-Programmen einschränken und dabei dort hin verweisen, wo er hin gehört: in den Mülleimer.

Gegen SPAM aus dem Ausland, mit dem im Ausland sitzende Firmen geworben wird, haben wir in Deutschland keine wirklichen Maßnahmen zu bieten. Seine Rechte gegen im Ausland sitzende SPAM-Versender oder gegen die im Ausland sitzenden Inhaber der beworbenen WebSites ist nahezu aussichtslos, müsste man doch im Ausland nach den dort geltenden Rechten klagen.

E-Mail Postfach über Webmail
Wenn Sie Ihr e-Mail Postfach bei Ihren Internet Zugangsanbieter (wie z. B. T-Online) eingerichtet haben und dieses ausschließlich über Webmail nutzen, dann werden wohl die meisten SPAMs schon dort eliminiert, den Rest müssen Sie über eigene Filterdefinitionen ausfiltern oder von Hand aussortieren. Mehr können Sie an dieser Stelle nicht tun.

E-Mail Postfach über Abruf (POP3 mit SMTP)
Wenn Sie Ihr E-Mail Postfach bei einem beliebigen Anbieter eingerichtet haben und Sie Ihre E-Mail über POP3 abrufen dann können, je nach Anbieter, die meisten bekannten SPAMs schon vom Anbieter herausgefiltert werden. Parallel dazu können Sie auf Ihren Computer ein weiteres Anti-SPAM Programm einsetzen und damit weitere SPAMs, auch während des E-Mail Abrufes, filtern. Damit diese Prozedur funktioniert müssen Sie in aller Regel aber die Mails herunterladen, zumindest aber deren Kopfzeilen. Ein anderer Ansatz ist das automatische Bewerten von E-Mails mit einem SPAM-Filter, welcher dann die fraglichen Mails in den SPAM-Ordner verschiebt. Solche Lösungen gibt es als vollautomatische Variante oder dergestallt, dass bei jeder ankommen fraglichen Mail eine Abfrage erscheint. Auch Kombinationen sind möglich.

E-Mail Postfach über eigene Domain (wie z. B. maier.de)
Hier wird die Sache SPAM Filterung schon etwas umfangreicher aber auch deutlich besser. Je nach Anbieter Ihres Webspeicherplatzes bietet der Anbieter mehr oder weniger gut funktionierende Mail-Filter an, die auch mehr oder weniger komfortabel bedienbar sind. Die Möglichkeiten sind hier höchst unterschiedlich realisiert. Ergänzen kann man diese Konfiguration mit einem Mailgateway, welches dann, speziell für diese Aufgabe geschaffen, den SPAM Eingang dann auf nahezu null reduzieren kann.


Die AntiSPAM Lösung bei MAIER Datentechnik

Bei MAIER Datentechnik ist die AntiSPAM Lösung vierstufig aufgebaut. Auf allen vier Stufen finden Prüfungen auf Viren und SPAM statt, jeweils mit unterschiedlichen Programmen. Damit wird die Zuverlässigkeit enorm erhöht.

Auf der Domain maier.de (Stufe 1) werden ankommende Mails zuerst auf Viren und auf bekannte Spammer geprüft. Virenbehaftete Mails werden sofort gelöscht, der Absender der Mail / SPAM wird nicht benachrichtigt. Erkannte SPAM-Mails bekommen einen Eintrag im Mailheader. Weiter werden die Mails auf Vorkommnisse bestimmter Worte und Satzteile geprüft und bekommen bei positiver Prüfung einen weiteren Eintrag im Mailheader. Die Mails landen dann im entsprechenden Postfach oder werden an das Ziel weitergeleitet.

Alle Mails passieren, beim Abruf wie bei weitergeleiteten Mails, die UTM-Firewall (Stufe 2) und werden hier erneut auf Viren und SPAM geprüft. Fällt eine Mail mit Virus auf Stufe 1 nicht auf, dann wird die betreffende Mail auf dieser Stufe erkannt und gelöscht. Falls Mails als SPAM erkannt werden, wird auch hier im Mailheader ein Eintrag erzeugt.

Weitergeleitet und abgerufene Mails kommen alle zwingend auf dem Mail-/Security-Gateway (Stufe 3) an. Auch auf dieser Stufe werden die Mails auf Viren geprüft, für den Fall, dass auf den Stufen 1 und 2 nichts erkannt wurde, und bei positiven Befund gelöscht. Alle ankommende E-Mails werden hier auf mögliche Mailheader Einträge durch die Stufen 1 und 2 geprüft und, wenn vorhanden, in den Ordner SPAM-Verdacht verschoben. Weiter werden alle Mails erneut auf das vorkommen bestimmter Worte und Satzteile geprüft, hier jedoch auch im Body, der den eigentlichen Inhalt der Mail beherbergt. Je nach Befund werden SPAM-Mails gleich gelöscht oder, bei fraglichem Befund, in einem speziellen Ordner SPAM-Verdacht abgelegt. Der Ordner SPAM-Verdacht wird von Zeit zu Zeit geprüft. Alle wirklichen SPAM-Mails werden dann manuell in den Ordner SPAM verschoben. Sogenannte False-Positives - kommen höchst selten vor - werden zur Zustellung freigegeben und dabei gleichzeitig in den Order NoSPAM kopiert. Aus den Inhalten der Ordner SPAM und NoSPAM lernt der bayesische Filter, so dass die zuverlässige SPAM Erkennungsrate im Bereich von 99% liegt.

Nachdem nun über 99% der SPAM - und Viren-Mails vernichtet wurden, werden die restlichen E-Mails an die Stufe 4, den Microsoft Exchange Server, übergeben und in die richtigen Postfächer und Ordner einsortiert. Aber auch auf Stufe 4, direkt am Eingang zum Microsoft Exchange Server, finden Prüfungen auf SPAM und Viren statt. Viren kommen hier seit Jahren nicht mehr an, aber hin und wieder stuft der Filter des Microsoft Exchange Servers, ganz zurecht, eine Mail als SPAM ein und verschiebt diese dann in den Junkmail Ordner des betreffenden Postfachs. 



Aber:
Alle obigen Maßnahmen sind wirkungsvoll nur für SPAM aus dem Ausland, für ausländische Seiten und für nicht in deutscher Sprache verfasste E-Mails einsetzbar. Hier können Wort- und Phrasenfilter, bayesische Filter, IP-Filter, DNS-Blacklisten usw. sinnvoll eingesetzt werden.

  • SPAMs in deutscher Sprache sind nicht für bayesische Filter geignet;
    zu viele sog. False Positives wären die Folge.

Wenn:
Wenn Sie unverlangte Werbe E-Mails von deutschen Absendern oder für deutsche Firmen bekommen, dann benötigen Sie keine umfangreiche Filterlösung. Was Sie benötigen können Sie unter Deutschen SPAM abwehren nachlesen.

Die Informationen auf diesen Seiten stellen keine Rechtsberatung dar, diese ist Rechtsanwälten vorbehalten.
Im übrigen gilt hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht. (Zitat von Kurt Tucholsky)

Das ist es, was "meine" Spammer den Gerichten "beizubringen" versuchen.