Persönlicher Bereich
WebSite Suche
Anmeldung
Login:
Passwort:
Passwort vergessen?
Newsletter
Informationen
Fujitsu Stuttgart Computer Server Monitore

 

Securepoint UTM Firewall - Unified Thread Management + VPN

Deutschland SPAM abwehren

Wenn Sie unverlangte Werbe E-Mails - SPAM - von deutschen Absendern oder für deutsche Firmen erhalten, dann haben Sie alle Waffen in der Hand, um erfolgreich gegen die SPAMmer Spacken vorgehen zu können:

  1. Abmahnung schicken und strafbewehrte Unterlassungserklärung einfordern.*

    Hinweis dazu:
    Spammer schieben gerne "möchtegernclevere" Anwälte an die Front, die dann so saublödes Zeug aufs Papier blubbern, dass einem schon das Papier leid tut. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, gehen Sie ggf. zu einem sachkundigen Rechtsanwalt und machen Sie mit Schritt 2 weiter.

  2. Wenn Schritt 1 erfolglos dann Klage auf Unterlassung einreichen. Das Recht ist auf Ihrer Seite!

    Hinweis dazu:
    Wenn Sie zur Klage nicht bereit sind, sich also aus irgend einem Grund die Klage zu erheben scheuen, dann lassen Sie Schritt 1 besser auch bleiben. Sie machen sich sonst nur lächerlich.

    Gegen Spammer, die auf die Abmahnung nicht reagieren, und davon muss man heute ausgehen, hilft letztendlich nur der Wortlaut des Gesetzes: die Klage auf Unterlassung.

Grundsätzlich gilt:

  • Sie haben einen Anspruch auf Unterlassung gegen den deutschen Versender von SPAM.

  • Sie haben einen Anspruch auf Unterlassung gegen den Inhaber der beworbenen WebSite (Internetseite).

  • Ihren Anspruch auf Unterlassung haben Sie gleichzeitig gegen den Versender und den Domain-Inhaber, wenn es sich um unterschiedliche Personen oder Firmen handelt!

  • Man muss sich von keinem Newsletter abmelden wenn man sich dafür nicht eingetragen hat. Vielmehr wird sogar davon abgeraten; mit dem Klick auf einen Abmeldelink gibt man nur preis, dass die E-Mail Adresse existiert und Mails dazu gelesen werden: für Spammer ist das Gold wert.
Schluss mit Spam-Mails:

Wer regelmäßig unerwünschte E-Mails mit Werbung bekommt, der kann dagegen erfolgreich juristisch vorgehen. Das hat das OLG Hamm mitgeteilt. Das mehrfache unaufgeforderte Zusenden von Werbepost stelle regelmäßig einen rechtswidrigen Eingriff dar.

Auch wenn der Eingriff als gering zu bewerten sei – beispielsweise, wenn es sich um lediglich vier Werbe-E-Mails innerhalb eines knappen halben Jahres handele –, so sei doch ein Streitwert in Höhe von 4000 Euro angemessen, weil nur dadurch das Interesse des Klägers auf Unterlassen der Belästigung angemessen berücksichtigt werde (OLG Hamm Az.: 9 W 23/13). Ein Streitwert von 4000 Euro dürfte für manch einen Zeitgenossen, der wie selbstverständlich die elektronischen Postfächer mit seinem Werbemüll verstopft, abschreckend sein.

Auch wenn es unter SPAM-Versendern ganz besondere Psychopaten gibt - wir kennen einen ganz besonderen - so lohnt sich der Kampf gegen diese Teufelsbrut allemal! 


Die Informationen auf diesen Seiten stellen keine Rechtsberatung dar, diese ist Rechtsanwälten vorbehalten.
Im übrigen gilt hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht. (Zitat von Kurt Tucholsky)

Das ist es, was "meine" Spammer den Gerichten "beizubringen" versuchen.

* Abmahnung
Wenn Sie nicht wissen, wie eine Abmahnung oder eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu formulieren sind und was zwingend beachtet werden muss, dann wenden Sie sich unbedingt an einen Rechtsanwalt mit Sachkunde!

Eine selbstverfasste Abmahnung kann, wenn sie nicht hieb- und stichfest verfasst ist, ganz schnell zu einem sehr, sehr teuren Eigentor werden! Genau das gleiche gilt für eine nicht richtig ausformulierte strafbewehrte Unterlassungs-
erklärung.

Rechtsanwalt in Stuttgart:
Rechtsanwalt Walter Zuleger.

Rechtsanwälte Bundesweit:
Finden Sie den Rechtsanwalt in Ihrer Nähe im Anwaltsverzeichnis auf der WebSite abzocknews.de von Adrian Fuchs.