SPAM Definitionen

Als Spam- oder Junk- (‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) E-Mail bezeichnet man unerwünschte (Werbe) E-Mails, die in der Regel auf elektronischem Weg übertragen werden. Diese E-Mails werden dem Empfänger unverlangt zugestellt und beinhalten häufig werbenden Inhalte. Diesen Vorgang nennt man Spamming oder Spammen, den Versender oder auch den/die Verursacher Spammer. In den Zusammenhang mit Werbung wurde das Phänomen Spam zum ersten Mal im Usenet gebracht. Dort bezeichnet man damit, teils mehrfach, wiederholte Artikel in Newsgroups, die inhaltlich gleich sind oder immer dieselbe Dienstleistung bewerben.

Spam verursacht im weltweiten Kommunikationssystem immensen Schaden, zurückführend auf die enorme zusätzliche Datenmenge und den erheblichen Aufwand zur Bearbeitung.

  • (Aus-) Sortieren und Lesen von Spam kostet wertvolle (Arbeits-) Zeit.
  • Einer oder mehrere Spamfilter müssen beschafft und - vor allem - laufend gewartet werden.
  • Für jedes übertragene Byte Spam entstehen direkt oder indirekt hohe Kosten.
  • Die Bearbeitung der Mails kann einen Ausfall oder die Verlangsamung des gewollten Mailverkehrs nach sich ziehen. Der Ausgleich der Belastung des Mailsystems erzeugt wiederum Kosten für leistungsfähigere Hardware.
  • Fax-Spam verursacht Kosten durch Verbrauch von Papier, Tinte und Toner.

Alleine durch Spam entsteht in den USA pro Jahr ein Schaden von 22 Milliarden US-Dollar. Laut einer Studie aus 2009 "verbraten" 62 Billionen Spam E-Mails jährlich rund 33 Milliarden Kilowattstunden Energie und 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten / Löschen der Spam- Mails. Spam macht geschätzt 89 bis 97 % des gesamten E-Mail-Volumens aus.

Spam Arten

  • Unverlangte Massen-E-Mail - UBE
    An erster Stelle steht, wegen des großen Umfangs und des daraus resultierenden Bekanntheitsgrades, die Unverlangte Massen-E-Mail (UBE = "Unsolicited Bulk E-Mail“). Hier handelt es sich um E-Mails, die an eine große Anzahl Empfänger verschickt werden. Sehr oft sind dies E-Mails mit z. B. volksverhetzenden Inhalten, aber auch E-Mail Marketing-Aktionen kann man hier einsortieren. für weitere Varianten von UBE haben sich für einige weitere häufige Typen eigene Begriffe herausgebildet, wie z. B. Scam, Phishing, Joe-Job, Hoax und Aktienspam.

  • Unverlangte kommerzielle E-Mail - UCE
    Die unverlangte kommerzielle E-Mail (UCE = "Unsolicited Commercial E-Mail“) ist eine E-Mail mit kommerziellen Inhalten, welche an mehrere oder einzelne Empfänger gesendet wird. UCE ist in Deutschland unter bestimmten Umständen legal. Häufig sind E-Mails als UBE und UCE einzustufen, also massenhaft versendete (Werbe-) E-Mails. Typische Beispiele für UCE sind "besonders günstig erscheinende2 Angebote für Waren aller Art, Finanzdienstleitungen, Börsenbrief, Online Casinos, gefälschte Uhren, "Swiss" Apotheken, Sex, Potenzmittel, Pornographie, Penisvergrößerung, illegale Online-Glücksspiele, Markenprodukte, und Medikamente. Diese Aufzählung könnte man endlos weiterführen...

  • Spam over Mobile Phone - SPOM
    Auch die Kommunikation über das Mobiltelefon wird von Spam(mern) beeinträchtigt. Unerwünschte Kurzmitteilungen oder Anrufe nennt man Mobile Phone Spam oder auch Spam over Mobile Phone (SPOM). Eine weitere Variante sind sogenannte Ping-Anrufe, die nur kurz dauern und den Angerufenen zum Rückruf eines teuren Mehrwertdienstes verleiten sollen.
Als Spam- oder Junk- (‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) E-Mail bezeichnet man unerwünschte (Werbe) E-Mails, die in der Regel auf elektronischem Weg übertragen werden. Diese E-Mails werden dem Empfänger... mehr erfahren »
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SPAM Definitionen

Als Spam- oder Junk- (‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) E-Mail bezeichnet man unerwünschte (Werbe) E-Mails, die in der Regel auf elektronischem Weg übertragen werden. Diese E-Mails werden dem Empfänger unverlangt zugestellt und beinhalten häufig werbenden Inhalte. Diesen Vorgang nennt man Spamming oder Spammen, den Versender oder auch den/die Verursacher Spammer. In den Zusammenhang mit Werbung wurde das Phänomen Spam zum ersten Mal im Usenet gebracht. Dort bezeichnet man damit, teils mehrfach, wiederholte Artikel in Newsgroups, die inhaltlich gleich sind oder immer dieselbe Dienstleistung bewerben.

Spam verursacht im weltweiten Kommunikationssystem immensen Schaden, zurückführend auf die enorme zusätzliche Datenmenge und den erheblichen Aufwand zur Bearbeitung.

  • (Aus-) Sortieren und Lesen von Spam kostet wertvolle (Arbeits-) Zeit.
  • Einer oder mehrere Spamfilter müssen beschafft und - vor allem - laufend gewartet werden.
  • Für jedes übertragene Byte Spam entstehen direkt oder indirekt hohe Kosten.
  • Die Bearbeitung der Mails kann einen Ausfall oder die Verlangsamung des gewollten Mailverkehrs nach sich ziehen. Der Ausgleich der Belastung des Mailsystems erzeugt wiederum Kosten für leistungsfähigere Hardware.
  • Fax-Spam verursacht Kosten durch Verbrauch von Papier, Tinte und Toner.

Alleine durch Spam entsteht in den USA pro Jahr ein Schaden von 22 Milliarden US-Dollar. Laut einer Studie aus 2009 "verbraten" 62 Billionen Spam E-Mails jährlich rund 33 Milliarden Kilowattstunden Energie und 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten / Löschen der Spam- Mails. Spam macht geschätzt 89 bis 97 % des gesamten E-Mail-Volumens aus.

Spam Arten

  • Unverlangte Massen-E-Mail - UBE
    An erster Stelle steht, wegen des großen Umfangs und des daraus resultierenden Bekanntheitsgrades, die Unverlangte Massen-E-Mail (UBE = "Unsolicited Bulk E-Mail“). Hier handelt es sich um E-Mails, die an eine große Anzahl Empfänger verschickt werden. Sehr oft sind dies E-Mails mit z. B. volksverhetzenden Inhalten, aber auch E-Mail Marketing-Aktionen kann man hier einsortieren. für weitere Varianten von UBE haben sich für einige weitere häufige Typen eigene Begriffe herausgebildet, wie z. B. Scam, Phishing, Joe-Job, Hoax und Aktienspam.

  • Unverlangte kommerzielle E-Mail - UCE
    Die unverlangte kommerzielle E-Mail (UCE = "Unsolicited Commercial E-Mail“) ist eine E-Mail mit kommerziellen Inhalten, welche an mehrere oder einzelne Empfänger gesendet wird. UCE ist in Deutschland unter bestimmten Umständen legal. Häufig sind E-Mails als UBE und UCE einzustufen, also massenhaft versendete (Werbe-) E-Mails. Typische Beispiele für UCE sind "besonders günstig erscheinende2 Angebote für Waren aller Art, Finanzdienstleitungen, Börsenbrief, Online Casinos, gefälschte Uhren, "Swiss" Apotheken, Sex, Potenzmittel, Pornographie, Penisvergrößerung, illegale Online-Glücksspiele, Markenprodukte, und Medikamente. Diese Aufzählung könnte man endlos weiterführen...

  • Spam over Mobile Phone - SPOM
    Auch die Kommunikation über das Mobiltelefon wird von Spam(mern) beeinträchtigt. Unerwünschte Kurzmitteilungen oder Anrufe nennt man Mobile Phone Spam oder auch Spam over Mobile Phone (SPOM). Eine weitere Variante sind sogenannte Ping-Anrufe, die nur kurz dauern und den Angerufenen zum Rückruf eines teuren Mehrwertdienstes verleiten sollen.
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